Das neue +1!? Beim ASKANIA Award auf den Hund gekommen und warum Hühner bald das Neue IT-Piece sind.

Ihr habt richtig gelesen, wir reden hier von Hunden und Hühnern. Und nein, es geht jetzt nicht um einen tollen Ausflug aufs Land oder ins Tierparadies. Im Vorfeld der Berlinale haben wir während der Verleihung des ASKANIA Awards im Berliner Bristol Kempinski Hotel am Ku’damm, eine tierische Entdeckung gemacht. Genau gesagt: Mann ist auf den Hund gekommen. Wieso, warum, weshalb Hunde in den Genuss der Veranstaltung gekommen sind, obwohl diese nachweislich keine Uhren lesen können, wissen wir auch nicht. Wir wollen aber mal eine Interpretation versuchen und stellen die These auf: Hunde sind das Neue +1 einer (vielleicht) gelangweilten Partygesellschaft?

ASKANIA Award meets Hunde-Show

Schon mal Vorweg, unsere Beobachtungen richten sich keineswegs gegen ASKANIA, war doch die Verleihung des ASKANIA Awards in den drei Kategorien an die namenhaften Preisträger durchaus ein gelungener Abend. So erhielt der gerade erst mit der Goldenen Kamera ausgezeichnete Schauspieler Jannik Schümann, u.a. bekannt aus dem Fernsehfilm „Home-Video“ und dem TATORT „Gegen den Kopf“, den ASKANIA Shooting-Star Award.

Emotional und mit einem Schockmoment gespickt, war die Dankesrede des Filmproduzenten Artur Brauner, ausgezeichnet mit dem ASKANIA Lebenswerk Award für seine Produktionsfirma CCC Film. Herr Brauner, welcher während seiner Danksagung und Liebeserklärung an seine Frau samt Rednerpult von der Bühne kippte und trotz seiner 80 Jahre schnell! aufstand und mit gewohnt charmanter Art fortfuhr, erhält unseren großen Respekt. (Das Pult kippte, weil es nicht befestigt war!!!) Emotional und aufrüttelnd waren auch die Worte von Preisträgerin Hannelore Elsner. So verwandelte sie ihre Rede in einen Aufruf der Solidarität für Flüchtlingskinder und die Arbeit des Vereins KARUNA, für den sie als Schirmherrin fungiert. Dafür gab es selbstverständlich mehrfachen Applaus. Ihre AKSANIA Uhr versteigert sie natürlich für einen guten Zweck. Preisträger und Laudatoren also Top.

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Lars, Katrin & Volker Michael Gruber von VMG Image & Marketing

Apropos Laudator! Was ist denn nun mit den Hunden? Werfen wir mal einen detaillierten Blick auf einen der Laudatoren des Abends, Mathieu Carriere. Es fällt auf, das er uns nicht durch sein Outfit oder eine tolle Askania Uhr im Gedächtnis geblieben ist, sondern durch seinen Chihuahua? welcher den gesamten Abend – ja auch auf der Bühne – auf seinem Arm durch die Gegend geschleppt wurde. Steht´s betüdelt und getätschelt. Haben wir hier nicht gleich ein Déjà-vu mit den Jacob Sister’s Pudeln und Moshammers Daisy? Naja, bei denen war man damals ja schon darauf eingestellt sie nur in Begleitung ihrer vierbeinigen Freunde zu sehen, aber uns war nicht klar, dass der Chihuahua von Mathieu Carriere, nicht der einzige Hund sein würde, der uns an diesem Abend begegnen würde.

Sie können +1 kommen! Und wen nehme ich nun mit?

Die Profi-Veranstaltungsbesucher unter euch wissen, dass es in der Regel so ist, dass man bei einer Einladung immer jemanden mitbringen kann. Sieht auch blöd aus allein irgendwo aufzukreuzen. Ganz einfach also mal den Partner -falls vorhanden- oder eine gute Freundin oder den besten Freund fragen, ob dieser einen begleiten mag. Naja, so einfach ist das ja nun auch nicht. Auf der Suche nach Zeitfenstern um Termine abzustimmen, ist selbst unter Freunden zu einem Kommunikationsakt geworden. Also fragt man auch mal einen lieben Kollegen oder Kollegin aus dem Business und ab geht es dann zur Party. So auch bei uns der Fall, naja bei uns ist das vielleicht noch etwas einfacher. Die Katrin nimmt den Lars mit, wenn er kann und umgekehrt nimmt der Lars die Katrin mit, wenn sie kann. Alternativ schleppen wir unserer Partner mit- so haben wir sie dabei immer bedacht, auch wenn es manchmal Überzeugungsarbeit bedarf.

Pass auf ein Hund!

So hat es uns also sehr gewundert, dass in dem sehr gut gefüllten Ballsaal des Kempinski Hotels nicht nur wir uns durch die Menschenmassen drängeln müssen, um an ein Wasser zu gelangen, sondern mussten acht darauf geben, nicht über einen auf dem Boden liegenden Hund zu stolpern oder dessen Pfötchen zu treten. Und wir reden hier nicht von einem handlichen Mathieu-Hund, sondern von großen – mehr als Kniehohen – Hunden. Natürlich waren es keine „gewöhnlichen“ Hunde, sondern modische Rassehunde. Nach dem dritten Hund kam uns die Frage auf, warum man Tiere mit zu einer Abendveranstaltung nimmt. Gibt es Zuhause keinen der aufpassen würde war unser erster Gedanke – mag wohl auch so sein. Doch erschließt uns, natürlich als Tierliebhabern nicht der Sinn einen Hund solchen Menschenmengen, lauter Musik und Stress auszusetzten. Oder gab es niemanden der einen begleitet hätte und ehe man allein geht nimmt man doch lieber den besten Freund des Menschen mit? In den Überlegungen darüber kam uns der Gedanke, ob womöglich Tiere als treue Begleiter nicht das Neue +1 sind?! Vorausgesetzt gut erzogen, suchen sie sich keinen anderen Gesprächspartner, stehlen einem auf dem roten Teppich nicht unmittelbar die Show und wenn dann gewollt, und locken schnell neue Gesprächspartner an. Zur Not kann man sich immer noch über seinen Hund definieren. Also die optimale Abendbegleitung, oder? Jedoch kommen einem zugleich Fragen auf. Muss ich meinen Hund mit akkreditieren? Gilt dieser überhaupt als +1 oder eher als Accessoire? Was sagt der Tierschutz dazu? Und wie stimmen wir zukünftig die Outfits mit unseren Vierbeinern ab? Wird es künftig kleine Chappi-Häppchen statt Curry-Wurst geben? Wird es Gesprächsecken ausschließlich für Hunde geben? Vielleicht sollten wir zu diesem Thema mal ein Interview mit Sänger Henry de Winter anfragen, der nie ohne sein +1 Hund Bobby zu sehen ist.

Wenn Hund erlaubt, gehen dann auch Hühner?

Katrin hingegen äußerte eine berichtigte Frage:

„Wenn ich keinen Hund habe, kann ich dann alternativ meine Hühner mitbringen?!“

Da kommt einem der Gedanke: Will sie sich wohl mit fremden Federn schmücken? Dabei sahen wir uns übrigens grad ein Video von ihrem stolzen Hahn und seine Hennen an – was für ein Zufall. Es bleibt also spannend, ob ihr uns bald in Begleitung der Hühnerschar seht (wobei es an Hühnern nie mangelt 😉 ).

Ach ja, für alle Promi-Fans der wichtige Part! Wen haben wir getroffen? 

Neben den Preisträgern, Tini Gräfin von Rothkirch, Designerin Nanna Kuckuck, ehemalige DSDS-Kandidatin Annemarie Eilfeld, Sänger Henry de Winter (thematisch passend natürlich mit Hund „Bobby“), Sänger Jay Kahn, die Schauspielerinnen Barbara Schöne und Maike vom Bremen sowie die Schauspieler Raphael Vogt, Bülent Sharif und Werner Daehn etc.

© Fotomaterial: katrin-lars.net

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larskatrin

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